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 Bericht Nr. 476 
18.11.2025

Abriss und Bau der Haarbachtalbrücke

Vortrag von Peter Tritthart

Bericht: Peter Tritthart, Fotos: Octavia Tritthart, Franz-Josef Heuser, HV Archiv

In seinem Vortrag über Abriss und Neubau der Haarbachtalbrücke zeigte Peter Tritthart zu Beginn erst einmal einige Aufnahmen aus den 1950er Jahren, als die Autobahnbrücke über das Tal erstmals gebaut wurde. Anhand dieser Fotos konnte die Konstruktion der alten Brücke gut erläutert werden.


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Bau der Brücke 1955

Weitere Fotos aus den 70er/80er Jahren zeigten, wie sehr die Haarbachtalbrücke zum Stadtbild von Haaren gehörte.


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Untersuchungen zur weiteren Tragfähigkeit der Brücke

Dass die Brücke nicht ewig halten würde, war schon seit vielen Jahren klar. Erste Risse im Beton wurden schon 1986 entdeckt, 2007 wurden erste Schäden dokumentiert, und seitdem wusste man, dass ein Neubau unausweichlich war. Die Planungen hierzu verzögerten sich aber immer wieder, wie Peter Tritthart in einer Chronik zur Haarbachtalbrücke ausführlich auflistete. Erst als schon erste Fahrspuren zur Entlastung der Brücke gesperrt wurden, begannen auch die Vorbereitungen zur Brückensprengung. Das Gelände unterhalb der Brücke wurde gerodet, und der Haarbach wurde, wenn auch nur wenige Meter, ein Stück weit umgeleitet.


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Umleitung des Haarbachs


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Chronik bis zur Sprengung

Die Brückensprengung selbst wurde in gleich mehreren Filmen gezeigt -- vom WDR, von der Autobahn GmbH und auch selbst aufgenommen. Und so konnte man auch den lauten Knall noch einmal hören und zugleich aus unterschiedlichen Perspektiven sehen, wie das Bauwerk in sich zusammenstürzt.


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Sprengung der Brücke, von der Haarener Gracht aus gesehen


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Aufräumarbeiten

Nach der Sprengung ging es sofort weiter mit den Aufräumarbeiten. Die niedergelegten Stahlträger wurden zerkleinert und abtransportiert. Und mit sehr viel Lärm wurden die Betonsockel abgetragen.

Und gleich im Anschluss wurden neue Sockel für die Brückenpfeiler gegossen und die seitlichen Auflager neu aufgebaut.


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Drohnenaufnahme von den Betonierarbeiten


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Vorbereitung der Brückenträger

Mit dem Einschub der fast 160 Meter langen Brückenträger begann wieder eine interessante Phase. In einem Zeitrafferfilm konnte man die mehrtägigen Arbeiten gut verfolgen und auch verstehen, dass das Einschieben und das anschließende Absenken der Brückenelemente eine technische Besonderheit war.


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Beginn des Brückeneinschubs


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Erläuterungen zur Technik bei Einschub und Absenken der Brücke

Auch wenn anschließend die Brücke schon fast fertig aussah, gab es noch viel Arbeit beim Fertigstellen der Fahrbahnen und den vielen Aufgaben im Umfeld. So wurde u.a. ein Regenrückhaltebecken gebaut, um die Entwässerung der Autobahn aufzufangen, die Brückenpfeiler und die seitlichen Auflager wurden aufwendig ummauert und nicht zuletzt wurde ja auch noch die Brücke über die Hüls komplett erneuert.

Nach deutlich weniger als zwei Jahren war aber der Neubau der Haarbachtalbrücke fertiggestellt und konnte für den Verkehr wieder freigegen werden.

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Einweihungsfeier am "Tag der offenen Brücke" ein Tag vor der Freigabe


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Großes Interesse an der Veranstaltung des Heimatvereins






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