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Heimatverein
 Bericht Nr. 421 
01.06.2022

Spaziergang von St. Jöris bis Kinzweiler und zurück

Bericht: Günter Karl, Fotos: Franz-Josef Heuser

Am Mittwoch, den 01. Juni 2022, ging die Pkw-Fahrt von Haaren Welsche Mühle nach St. Jöris. Dort besichtigten wir das Zisterzienserinnen-Kloster, gegründet 1273/74! Bis 1802 lebten die Nonnen dort. Die Franzosen verkauften das Kloster 1803. Am 3. Januar 1805 wurde die Kirche für den Gottesdienst wiedereröffnet, am 17. Mai 1815 wurde die Klosterkirche erneut geschlossen.


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Am 1. Oktober 1909 wurde St. Jöris selbstständige Kapellengemeinde. Im Jahre 1962 wurde die Kapelle abgebrochen.

Wir wanderten vomehemaligen Kloster zur 1906 gebauten Pfarrkirche St. Georg in St. Jöris. Dort besichtigten wir das ehemalige Triumpfkreuz des Klosters aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.


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Weiter ging es nun von St. Jöris nach Kinzweiler. Wir spazierten an fünf ehemaligen Fischteichen des Klosters vorbei zur früheren Obermühle von Kinzweiler. Daneben sahen wir die Reste der Motte im Bongart, wo die Burg im 13./14. Jahrhundert stand. Der Ursprung des Wortes "Motte" liegt wohl im romanischen "motta", was einfach Hügel oder kleiner Berg bedeutete. Es gibt davon nur zehn große Anlagen, dazu gehören beide Anlagen in Kinzweiler.

Die Obermühle weist in den Mauerankern das Jahr 1726 aus. Das Mühlrad wurde 1967 abgebrochen.


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Weiter ging es zur Motte Kalvarienberg, auf der ab 1250 die zweite Burg stand. Heute ist auf der ehemaligen Motte ein Kreuzweg errichtet mit Stationen aus der Zeit 1914 - 1916. Auf dem Gipfel steht die Kreuzkapelle.

Auf der Kirchstraße spazierten wir vorbei an der Gedenkstätte und Pfarrkirche St. Blasius. Neben der Kirche entdeckten wir den Hoog-Hof, auf der anderen Seite Ecke Kirchstraße sahen wir den Hof Zander mit seinen Anbauten und auf der gegenüber liegenden Straßenseite das Pannhaus.

Wir wanderten weiter bis zur Hauptstraße, überquerten sie und spazierten in die Neue Burganlage von 1773.


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Um das Jahr 1456 kam Dietrich von Palant in den Besitz der beiden alten Burghäuser und Kinzweiler. Er baute die 3. Burg an der heutigen Stelle gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Sie blieb bis 1723 so erhalten. Kurfürst Karl Theodor ließ die Burg niederreißen und 1773 durch den heute noch bestehenden barocken, dreiflügeligen Backsteinbau ersetzen. Dabei wurden Bauteile des Vorgängerbaus aus dem 15. Jahrhundert besonders im Untergeschoss erhalten. Der gesamte Neubau wurde auf den Grundmauern des Altbaus ausgeführt. Die Vorburg wurde 1970 abgebrochen.

Wir konnten das Herrenhaus besichtigen und im Rokokosaal die Stuckarbeiten bewundern. Anschließend besuchten wir das Kellergewölbe mit spätgotischem Badebecken, mit Treppe und barocker Muschel sowie einem Empire Kamin im Kellergewölbe der Burg. Von außen nahmen wir den Ehrenhof und den Burgweiher nochmals in Augenschein.


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Von der Burg Kinzweiler spazierten wir zum Burgschloss Kambach, gelegen an einem Golfplatz. Dort kehrten wir nach kurzer Besichtigung in die Gastronomie des Hauses ein. Nach dem gemütlichen Zusammensein ging es über den Golfplatz in Richtung St. Jöris und auf der Heerstraße bis zum Parkplatz St. Jöris zurück.





Nächste Termine:
Alle Termine unter Vorbehalt!

Mi, 06.07.2022
Besichtigung Privatarchiv Reimund
14:00 Uhr Welsche Mühle
Fahrgem.

Di, 12.07.2022
Diashow Dr. Graf "Peking und Hefei"
19:00 Uhr Heimatforum

Mi, 13.07.2022
Rundgang durch Ortskern Haaren
14:00 Welsche Mühle
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