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Haaren im Wandel der Zeit (kirchlich)

Autor: Franz-Josef Heuser

Inhaltsverzeichnis

- vor 1623: St. Sebastian, Würselen
- 1623 bis 2009: St. Germanus, Haaren
- 1780-1808 und 1836-2009: St. Hubert, Verlautenheide
- 1912 bis 2009: St. Elisabeth, Aachen
- 1958 bis 2009: St. Martin, Aachen
- ab 1966: Evangelische Christuskirche in Haaren
- ab 1.1.2010: Kath. Pfarrei Christus unser Bruder, Aachen

 

Vor 1623: St. Sebastian Würselen

Haaren (einschl. Verlautenheide) gehörte seit alters her zur Pfarre Würselen und zum Aachener Reich. Die Würselener Kirche war die Mutterkirche des ganzen Bezirks. Sie wird bereits 871 erwähnt und war ursprünglich Kapelle des Königsgutes Wormsalt, aus dem der Ort Würselen entstand. Die Pfarrkirche in Würselen ist dem Heiligen Sebastianus geweiht. Kaiser Ludwig II (843-876), der Enkel Karls des Großen, hatte die Kirche der Abtei Prüm geschenkt. Später war der Vizedechant des Kölner Domstifts Kollator.
St. Sebastian
In einem Artikel der Schriftenreihe „Aus Aachens Vorzeit Nr. 5“ geht der Autor H.J. Gros auf die Einteilung des Aachener Reiches ein. Unter Bezug auf eine Rechnung aus dem Jahre 1385 geht es um die Quartiere des Aachener Reiches. Er schreibt: „Hier gab es nämlich nur zwei Pfarrkirchen, folglich auch nur zwei Kirchspiele: Würselen und Berg, alle übrigen Kirchen, auch die zu Weiden, Haaren und Orsbach waren Kapellen ohne Pfarrrechte. Wenn auch von der Haarener Kapelle angenommen werden könnte, dass dieselbe einmal Pfarrkirche war und erst später mit Würselen vereinigt wurde.“

Das Aachener Reich gehörte damals zu zwei Bistümern. Während die links der Wurm gelegene Pfarre Aachen zum Bistum Lüttich gehörte, gehörten die Orte rechts der Wurm - also auch Haaren - zum Erzbistum Köln. Seit dem 15 Jh. hatte Haaren ein Hospiz mit zugehöriger Valentins-Kapelle. Das Hospiz wird in einer Urkunde von 1461 beschrieben. 1474 kam es an die Abtei Kornelimünster, im 16. Jh. ging es in den Besitz des Deutschen Ordens über; 1616 wurde es zerstört.



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