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Heimatverein
25.03.2016

Karfreitagswanderung nach Moresnet

Bericht: Helmut Vondenhoff

Die Wettervorhersage für Karfreitag traf zu 100 Prozent zu, Regen, Regen und noch mal Regen. Nur überzeugte Karfreitagspilger/innen lassen sich von solchen Wetterkapriolen nicht beeindrucken, sie machen sich auch dann auf den Weg nach Moresnet. Elf Aufrechte unseres Vereins trafen sich an Adamshäuschen, dem Startpunkt unserer jährlichen vorösterlichen Wanderung durch den Aachener Wald. Natürlich waren nicht so viele Wanderer/innen unterwegs wie in den trockenen Jahren zuvor, mancher zog es daher vor, gemütlich zu Hause zu bleiben oder eine andere Art der Karfreitagsbeschäftigung zu finden. Und doch machten sich zahlreiche schirmbewehrte und wettertrotzende Unentwegte auf den alten Pilgerweg, den Kreuzweg, den Kalvarienberg und die Kirche in Moresnet zu besuchen. Unser Start beginnt stets gegen 10:00 Uhr morgens und bringt es mit sich, dass wir die ganz frühen Wanderer schon auf ihrem Rückweg nach Aachen begegnen. Marlies Ahn aus Verlautenheide mit ihrer Gruppe konnten wir wie jedes Jahr als erstes begrüßen, ihnen angeschlossen hatten sich einige Wanderinnen des Kneipp-Vereins Aachen mit Ruth Erkens, gemeinsames heiteres und kurzes Klönen unter bunten Schirmen war angesagt. Die ganz frühen Wanderer gehen schon gegen sechs Uhr morgens an den Start, sie kommen aus der Pfarre St. Katharina von Aachen-Forst und bestehen hauptsächlich aus Mitgliedern der Matthias-Bruderschaft die jährlich einmal von Forst nach Trier zum Grab des hl. Matthias pilgern. Einen Rest dieser Gruppe trafen wir noch in Moresnet vor der Kapelle, wo der frühere Pfarrer von St. Katharina, Dr. Herbert Arendt, seine verbliebenen Mitpilger/innen um sich scharte um noch einen Kreuzweg in der Kapelle, und nicht im Regen über den Kalvarienberg zu gehen. Unvermeidlich auch für uns, Einkehr in der Kapelle zu halten, die Andacht und die Stille mit anderen Gläubigen zu teilen, ein stilles persönliches Gebet mit persönlichen Anliegen zu beten und die gesegneten (Palm-) Buchsbaumzweige die jährlich bereitstehen, für den Heimweg und für Zuhause mit zu nehmen. In unserem Stammcafe hatten wir schon Wochen vorher für mindestens zwanzig Personen Plätze reserviert, mit der Option nach oben die Zahl noch offen zu lassen. Schließlich traf auch unser langjähriger Morsnet-Cafebesuch-Organisator Karl Pütz mit seiner Aline und seiner Enkelin mit Freundin im Cafe ein, nach seiner Knie-OP und daraus resultierenden Gehbeschwerden ist es ihm leider nicht mehr möglich den Weg zu gehen, aber getreu der Devise; „dabei sein ist alles“, hält er seinem Heimatverein die Treue. So füllten wir doch noch mit 15 Besuchern die angefragten Plätze, konnte aber mit einem abgegebenen Tisch an Spontanbesucher, die nicht reserviert hatten, diese wiederum glücklich und zufrieden machen. Nach dem obligatorischen Fisch- und Omeletteessen, und mittlerweile trockener Kleidung, ging es auf den Rückweg und in Richtung Aachen und Haaren.

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Schirmherren und Schirmdamen vor dem Weg

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Gut beschirmt lässt sich gut wandern

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Von und nach Moresnet, Schirme und Regen

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Stimmungsbild auf dem alten Pilgerweg

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Zwischenstopp einer Wandergruppe

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Einkehr in unser Stammcafe

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Immerhin 15 Teilnehmer unseres Vereins

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Toni vor dem Nachtisch, Reisfladen mit Sahne





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