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Heimatverein
 Bericht Nr. 269 
23.11.2014

Friedhofsgang der IG Haarener Vereine

Bericht: Helmut Vondenhoff

Totensonntag im November, dieses Jahr so ganz und gar nicht trübe, nebelig und kühl, sondern strahlend blauer Himmel, Sonnenschein - Wanderwetter. Mancher nutzt diesen Tag mit seiner Familie und Freunden zu einem Ausflug. Doch bei der IG Haarener Vereine nutzt man diesen Tag, um den Toten beider Weltkriege und den verstorbenen Freunden und Mitgliedern der Haarener Vereine zu gedenken. So sammelten sich wieder vor dem Lokal Redoute unseres ehemaligen Vereinsfreundes und Mitbegründers des Heimatvereins, Eduard Beyer, die Abordnungen der Ortsvereine mit Feuerwehr und Musikzug und Vertreter der Bezirksverwaltung und der Bezirksvertretung. Mit dem altbekannten Lied aus unserer Region "Bergleut zu Hauf, rufen Glück auf", setzte sich der Zug der Vereinsvertretungen über die Alt-Haarener-Straße und Friedenstraße zum Friedhof in Bewegung. Hier erwartete sie schon beim Eintreffen eine Gruppe der Chorgemeinschaft Haaren mit dem Lied: "Selig seid, wenn ihr einfach lebt" von Peter Jansen. Frau Henkels-Rolle als Dirigentin versteht es immer wieder, passendes Liedgut für diesen Tag und diesen Ort auszuwählen. Guido Hüllenkremer, langjähriger Vorsitzender der IGHV, legte zum Zeichen der Erinnerung an die Verstorbenen den Kranz der Gemeinschaft nieder. In seiner Rede betonte er, dass es verschiedene Wege gegen das Vergessen gäbe. Kennzeichnung durch Stolpersteine, Bronzetafeln aber auch Veranstaltungen wie diese, helfen gegen das Vergessen anzugehen. Der Totensonntag gehört in Haaren dazu. Die Opfer von Gewaltherrschaft und Terror, die Toten beider Weltkriege, deren Namen auf den beiden Tafeln stehen, und die vielen namenlosen Opfer, ihrer wollen wir gedenken und sie nicht vergessen. Vergessen wollen wir auch nicht die Freundinnen und Freunde aus unseren Vereinen, mit denen wir gemeinsam unseren Hobbys nachgegangen sind und die uns vorausgegangen sind in die Ewigkeit unseres Glaubens. Als Zeichen der Verbundenheit über den Tod hinaus legen wir alljährlich einen Kranz nieder und verneigen uns vor den Leistungen und Wegbereitungen unserer Altvorderen. Unter den Klängen des Musikzuges, der das Lied : "Ich hatt` einen Kameraden" spielte, senkten sich die Fahnen der Fahnenträger, und gebührende Stille kennzeichnete das Gedenken. Zum Abschluss sang die Chorgemeinschaft noch das Lied: "Gott hat seinen Engeln befohlen" von Wolfram Menchig, ein würdiger Abschluss für eine würdige Feier. Nachdem die Besucher der Feier noch Gelegenheit hatten, die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen, ging man geschlossen den Weg zurück, wobei sich Guido Hüllenkremer auf dem Feuerwehrgelände bei allen Teilnehmern im Namen der IGHV herzlich bedankte.

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Traditioneller Treffpunkt der IG Haarener Vereine, Redoute, vorm. Eduard Beyer

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Friedenstraße, oft gegangener Weg zum Haarener Friedhof

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Chorgemeinschaft mit Liedern zum Tagesthema

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Der Kranz zu Ehren der Verstorbenen aller Vereine

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Guido Hüllenkremer gedenkt aller Toten der Weltkriege und der Vereine

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Abordnung Haarener Vereine mit ihren Fahnen und Standarten

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Würdige Stätte zum Gedenken der Verstorbenen, .......

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..... der Platz vor der Friedhofskapelle





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