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Heimatverein
 Bericht Nr. 238 
19.03.2014

Domführung mit Gerhard Dünnwald

Bericht: Helmut Vondenhoff

Mit Gerhard Dünnwald hatten wir einen privaten und kompetenten Domführer für unseren Verein gewinnen können. Da Gerhard Dünnwald, unseren Mitgliedern von anderen Veranstaltungen bestens bekannt war, wunderte es nicht, dass im Domhof 44 Personen seiner harrten und ihn mit freundlichem Hallo begrüßten. Zuerst führte uns der Weg in den Vorführraum der Schatzkammer wo uns ein Film über die Entstehung und Entwicklung der Aachener Pfalz die nötigen Wissensunterlagen und Übersichten über mehr als 12 Jahrhunderte lieferte. Als ehemaliger Lehrer und Leiter der Domsingschule, bestens mit den Örtlichkeiten des Aachener Doms vertraut, noch im Besitz eines Generalschlüssels für alle Außentüren, startete er den Rundgang auch nicht durch das Hauptportal, sondern durch einen Nebeneingang der direkt zum Kreuzgang führte. Schon hier finden sich besondere Ausstellungsstücke deren Geschichten Gerhard Dünnwald in eindrucksvoller Weise wiedergab, ob es nun das alte Turmkreuz war dass vom Aachener Kunstschmied Manfred Bredohl restauriert und teils neu geschmiedet wurde, oder die Kreuzstatue die im Kriege mitten unter ringsum Trümmer und Schutt unversehrt stehenblieb. Die 12 neu gestalteten goldfarbenen Schlusssteine, oder das Aachener Friedenskreuz das vor 50 Jahren noch in Prozessionen durch unsere Region von 8 erwachsenen Männern bis zum Dom getragen wurde. Ein von Bonifatius Stirnberg gestaltetes Kreuz mit Christusfigur erregte allgemeine Aufmerksamkeit der Gruppe, Bonifatius Stirnberg ist nicht nur im Aachener Raum ein äusserst bekannter Künstler, er ist auch der Bruder unseres Mitglieds Antonia Stirnberg die in unserer Besuchergruppe auch zu Recht stolz auf ihren Bruder und sein Werk sein konnte. Eine kleine Kapelle mit Altar unter dem Gewölbe des Domes wird für kleine Messfeiern genutzt, in sämtlichen Ausführungen und Beschreibungen Gerhard Dünnwalds kommt sein tiefes Bekenntnis zu seinem christlichen Glauben hervor. Wie kaum ein anderer vermittelt er den Besuchern die Erkenntnisse des Glaubens die hier in Aachen seit Jahrhunderten sichtbar und zu erleben sind. Als eine Herausforderung besonderer Art gestaltete sich die Besichtigung der Bischofs-Grabkammer, mit 44 Personen auf engstem Raum und dabei mit vollster Konzentration dem Vortragendem zuhören ist auch im Aachener Dom eine Seltenheit. Doch auch im Oktogon und im Münster lässt Gerhard Dünnwald keine Fragen offen, unter dem Barbarossa-Leuchter wird auch hier die Geschichte Karls des Großen, dessen 1200. Todestag wir dieses Jahr begehen, wieder lebendig und im Zeitraffer anschaulich wiederholt. Unter der hohen beeindruckenden Kuppel des Oktogons ergreift den Besucher ein tiefes Gefühl der Bewunderung für die Kunstwerke die viele Generationen, Baumeister, Künstler und gottesfürchtige Gläubige hervorgebracht haben. Von hier streifen die Blicke auf die Chorhalle, den Altarraum, den Karls- und Marienschrein, die hohen kunstvoll gestalteten Glasfenster, die Decke der Chorhalle die ohne Spannbögen auskommt und nur durch Ringanker gehalten wird. So mancher Besucher/in hat hier an dieser Stelle seine spezielle Glaubenserfahrung machen, und seine Kenntnisse mit Hilfe von besten Domführern wie Gerhard Dünnwald erweitern können.

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Vor der Domführung, ein Film über die Kaiserpfalz

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Im Domhof Empfang durch G.Dünnwald

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Altes Turmkreuz, restauriert durch Manfred Bredohl, bekannter Aachener Kunstschmied

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Die Kreuzstatue die inmitten von Trümmern und Schutt einen Angriff unversehrt überstand

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Das Aachener Friedenskreuz wurde in den 60er Jahren noch von 8 Männern getragen

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Viel Sehenswertes im Kreuzgang des Aachener Domes, Gerhard Dünnwald berichtet uns

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Die Bischofsgruft, eng für 44 Besucher/innen

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Hier ruhen sie, unsere Bischöfe von Aachen

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Wer kennt sie nicht, die herrliche Mosaikdecke der Pfalzkapelle des Aachener Münsters .....

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....... und den Barbarossa-Leuchter über den Häuptern der Besucher/innen.

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Der Altar im goldenen Glanz der Abendsonne

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Aus der Sicht des Karlthrones, Blick in das Aachener Münster

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32 von 44 Besucher/innen die mit Gerhard Dünnwald den Aachener Dom erlebten






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Treffpunk: 14 Uhr Welsche Mühle
Kostenbeteil. 3 €, Museum: 4 €
Mühlenfest
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anschl. Frühschoppen u. bunter Nachmittag
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