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Heimatverein
 Bericht Nr. 218 
24.08.2013

Wanderung im Münsterwald

Bericht: Helmut Vondenhoff

In Venwegen sollte unsere Wanderung beginnen die Käthe Henn dieses Mal wieder für uns hervorragend vorbereitet hatte. Venwegen, ein Straßendorf von 1,7 km Länge hinter Kornelimünster, ist hauptsächlich bekannt durch den Birkenhof, einem beliebten Hotel-Restaurant mit guter Küche und der Klosteranlage „Maria im Venn“, mit einem Kindergarten und einem Altenheim, es ist seit September 1973 das Mutterhaus der Christenserinnen. Zu beiden Seiten des Straßendorfes dehnt sich der ehemalige Monschauer Reichswald aus der immer wieder unterhalb des Birkenhofes Blicke auf die weite Wiesenlandschaft mit einzelnen Gehöften freigibt. Auf gut unterhaltenen Wanderwegen mit Beschilderungen des Eifelvereins, des Eifelsteigs und des Matthiasweges der von Aachen nach Trier führt, kommt man zügig durch das hügelige Gelände. Neben vier Baum-Naturdenkmäler in Venwegen finden wir auf unserer Wanderung im Wald auch das Naturdenkmal „Mönch“, eine Felsformation die sich aus Riffkalksandstein des Mitteldevons vor ca. 350 Millionen Jahren gegründet hat. Dieser Kalkstein (Blaustein) wurde zur Kalkgewinnung genutzt und von den Steinmetzen der Region als Baumaterial bearbeitet. Bei diffusem Licht, bei nebeliger Luft erhebt sich das Felsgestein plötzlich bedrohlich vor einem auf und erinnert tatsächlich mit seinen Konturen an eine Mönchsfigur die scheinbar überdimensional im Wald verharrt. Es war nicht gerade das typische Heimatvereinswetter wie sonst auf unseren Wanderungen, die 20 unentwegten Wanderer/innen machten hin und wieder Gebrauch von ihren „Parapluies“, der leichte Nieselregen im Wald konnte sie aber deswegen nicht weiter aufhalten. Aus dem Wald heraus lag das kleine Örtchen Hahn vor uns, heute bekannt durch seinen Sportverein „Inde Hahn“ der vor einer Woche noch Stadtmeister von Aachen im Fußball wurde. Den Fußballspielern von der DJK FV Haaren besonders bekannt, spielt man doch seit Jahren gemeinsam in der Bezirksliga. Früher eher bekannt durch seine Blausteinwerke, durch die Einweihung der Vennbahn im Jahre 1885 erfolgte ein Aufschwung der Kalkindustrie in Hahn und Umgebung, doch auch diese ist mittlerweile Geschichte und dient heute als Vennbahn-Trasse Radfahrern, Joggern Spaziergängern und Wanderern als Freizeitraum. Ein putzsauberes Dörfchen alter Prägung ist Hahn, mit bunten Vorgärten, Blumenschmuck an den alten Häusern, ein friedvolles Bild voller Ruhe und freundlichen Menschen die unseren Gruß gerne erwiderten. Hinter der kleinen Ortschaft Hahn nahm uns der Wald wieder auf und wir machten uns auf den Weg zum Birkenhof der uns am Ende unseres 8 km langen Rundwanderweges zu einer Einkehr geradezu einlud. Für den kleinen Hunger und gegen das Durstgefühl gab es im Birkenhof reichlich Auswahl und Angebote, auch hier nahmen wir die Angebote gerne an und konnten uns danach gestärkt auf dem Heimweg nach Haaren machen.

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Ab jetzt unser neuer Treffpunkt im Mühlenhof

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Schöne Waldwege rund um Venwegen

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Naturdenkmal im Wald "Mönch"

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Immer wieder weite Wiesenlandschaften

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Reichlich Viehwirtschaft in der Umgebung

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Reichlich Viehwirtschaft in der Umgebung

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Blumenschmück im Dörfchen Hahn

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Rastplatz und Regenschutz unterwegs

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Gastlichkeit und Einkehr im Birkenhof





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