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Heimatverein
 Bericht Nr. 200 
25.03.2013

Aachen-Haaren putzt sich

Bericht: Helmut Vondenhoff

Bei der Aktion „Aachen putzt sich“ sammelten wieder Bürger, Ehrenamtler, Vereinsmitglieder, Familien und Einzelpersonen bereits zum dritten Mal all das auf, was andere nicht in den Mülleimer geworfen haben. Auch aus Haaren und Verlautenheide waren zwischen 50 und 60 Helfer dem Aufruf der Stadt Aachen gefolgt gegen den wilden Müll in unserem Stadtbezirk vorzugehen, sie trafen sich vor 10 Uhr in der Germanusstraße um Schutzhandschuhe und blaue Säcke in Empfang zu nehmen. Bei den Vereinen und Gruppen allen voran, wie jedes Jahr mit der größten Helferzahl und mit dem jüngsten Altersdurchschnitt die KG Hooreter Frönnde, der Heimatverein Haaren/Verlautenheide, der Sportabzeichenstützpunkt Sportzentrum Haaren, der Freiwilligen Feuerwehr Verlautenheide und das Blasorchester Aachen-Haaren. Der Ortsteil Haaren wurde systematisch durchkämmt von den vielen Helfern die in bitterer Kälte auch schließlich die Haarener Gracht bis zum Ortseingang Verlautenheide säuberten, hier zeichneten sich wieder einmal mehr Vanessa und Tobias Kogel aus. Eine Vielzahl von kuriosen Abfällen stapelte sich neben den 150 blauen Abfallsäcken auf drei Müllwagen des Aachener Stadtbetriebes. Eine Matratze, ein Heizofen, alte Autoreifen, Papier, Glas, Haushaltsgegenstände aller Art, defekte Elektrogeräte und ein Fahrrad aus der Wurm das aber später mit Gerät geborgen musste. Ein besonderes Augenmerk galt den Grünanlagen im Ortsinnern, rund um Germanusstraße, Jugendheim, Kindergarten, Zugänge zum Freizeitpark alter Friedhof von allen Seiten, hier scheint die Wegwerfmentalität regelrecht aus zu ufern. Alkoholiker und Haschischraucher haben hier wohl ihre Rückzugsgebiete, nirgendwo gab es so viele leere Schnapsflaschen im Gebüsch wie auf dieser Strecke. Leere Cannabistütchen, wie es sie fast überall im nahen niederländischen Grenzgebiet zu kaufen gibt, bedeckten massenhaft den Boden unter dem Strauchwerk in der Nähe und entlang der Wurm, die Süchtigen entsorgen ihre Hilfsmittel am Platz. Wenn es auch der Stadt jährlich Millionen an Euro kostet den wilden Müll zu entsorgen, diese Probleme der Alkoholiker und Rauschgiftsüchtigen lassen sich damit auch nicht lösen, den Abfall dieser Problemgruppen entsorgen einmal im Jahr die Ehrenamtler. Diese wurden dann auch nach Abschluss der Frühjahrsputzaktion von Aachens OB Marcel Philipp in der extra eingerichteten Suppenküche im Bürgerzentrum begrüßt, er bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern und lobte Haaren als einen vorbildlichen Bezirk. Ferdi Corsten als Bürgermeister und Frank Prömpeler als Bezirksamtleiter hörten das nur allzu gerne und es machte sie wohl auch ein wenig stolz. Sie hatten im Vorfeld für eine perfekte Organisation gesorgt, alles lief nach Plan ab und alle blieben in der Zeit, die Erfahrung der zwei letzten Jahre trug Früchte. Die Damen von der AWO hatten ihre Hilfe beim Verteilen von Speisen und Getränken wieder eingebracht, eine heiße Suppe nach der Kältearbeit kam wie gerufen. Unser Haarener Steuerberater Bert Naeven (Büro in der Friedenstraße 131) war wieder einmal der freundliche Sponsor von Suppen und Getränke, die Großbäckerei Nobis sorgte auch diese Jahr für belegte Brötchen für die freiwilligen Helfer/innen. Selbst der OB, der gerade im feinsten Zwirn von einer Trauung aus dem Aachener Rathaus kam, gesellte sich zu den Essern und verspeiste den ein oder anderen Teller mit leckerer Suppe. Wenn der OB kommt bei so einem Ereignis ist die Presse und/oder das Fernsehen nicht sehr weit. Begierig richteten sie ihre Objektive auf die Zielgruppe, hier die Helfer/innen und in ihrer Mitte der OB der mit seinem bekannten freundlichen Lächeln jede gewünschte Pose einnahm. Der Leser in der Zeitung und der Zuschauer in der Lokalzeit Aachen bekommt zwar etwas veränderte Situationen vor Ort gezeigt die aber das Ereignis als solches hervorheben. Sinn und Zweck der Aktion sollte ja auch sein die Bürger und die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, Abfallverhalten zu verändern, bewusster mit dem Abfall und Müll umgehen, verantwortlicher zu entsorgen, genügend Möglichkeiten sind dafür vorhanden, jeder sollte bei sich selbst anfangen.

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Erste Zwischenergebnisse werden abgeliefert

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Mitglieder des Heimatvereins in Aktion

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Guido Hüllenkremer mit den Kids der Hooreter Frönnde, froh gelaunt und gut eingepackt

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Fleißige Hände packen überall mit an

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Dieses Fahrrad hat auch schon bessere Zeiten erlebt, ein Ende in der Wurm

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Der OB Marcel Philipp begrüßt den 85 jährigen Egidius Stassar als ältesten Helfer der Haarener Putzaktion im Bürgerhaus.

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Im Kreise der Heimatvereinsleute schmeckt dem OB auch die leckere Suppe, die auch dieses Jahr wieder von einem Haarener Unternehmer freundlicherweise gespendet wurde.

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Frank Prömpeler, Marcel Philipp, Ferdi Corsten

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Der WDR und die Lokalzeit in Haaren

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Die Presse braucht Motive, kommt mal ran

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Eine Pose für die Tageszeitung muss sein






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