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Heimatverein
 Bericht Nr. 191 
04.12.2012

Vorweihnachtlicher Treff und Verzällabend

Bericht: Helmut Vondenhoff

In einem englischsprachigen Schlager lautet eine Textzeile: „You can get it if you really want…“ „Du kannst es (alles) erreichen, wenn Du es nur willst….“. Daran dachten einige unserer lang-jährig mitarbeitenden Mitglieder als wir unseren 1. Dienstag im Dezember 2012 bei der AWO, den „so genannten“ und mittlerweile über Haaren hinaus bekannten „Glühweintreff“ feierten. Es sind kaum 5 Jahre, her da hatten wir für den 1. Dezemberdienstag aufgerufen, nett und gemütlich mit Plätzchen und Printen einen vorweihnachtlichen Abend miteinander zu verbringen. Ganze fünf Mitglieder fanden sich ein und waren schon enttäuscht über den mangelnden Zuspruch und nahmen sich daraufhin vor, für die folgenden Jahre Verbesserungen zu überlegen. Die Entwicklung steigerte sich unaufhörlich, der Zuspruch und Besuch wuchs mit den Jahren, der vorläufige Höhepunkt scheint dieses Jahr im Hause der AWO in der Alt-Haarener Straße erreicht zu sein. Die vorhandenen 80 Sitzplätze in diesem schönen dekorativen und gemütlichen Raum waren alle schon vor Beginn besetzt, der Glühweinduft und Marlies Hilger als großherzige Spenderin begrüßten die Gäste und Mitglieder schon im Eingangsbereich des ehemaligen Jugendheims. Auch dieses Jahr kamen der Glühwein, die weihnachtlichen Dekorationen und die Süßigkeitenteller aus den Reihen der Mitglieder, liebevoll zusammengestellt und dekoriert von den Damen des Vorstandes und Freundinnen des Vereins. Eigentlich ist das Adventstreffen ein Abend ohne Programm. Unterhaltung, Kommunikation, Auffrischen von Erinnerungen stehen im Vordergrund, doch Marlies Hilger wäre nicht Marlies Hilger wenn sie nicht schon lange vorher Kontakte geknüpft und rund gefragt hätte nach dem Motto: „wer könnte etwas machen oder vortragen“? Hier lassen sich einige unsere Mitglieder nicht lange bitten, so auch Manfred Denis, der seinen alten Schulfreund aus Aachener Zeiten, Herbert K. Oprei, so stiekum und einige Abende vorher noch überreden konnte zu uns zu kommen, um uns mit seinen Öecher Rümselchen und Liedern zu unterhalten und zu erfreuen. Mit seiner charmanten Öecher Art gewann er im Nu die Herzen aller, alles was er im Alltag scharf beobachtet, bringt er in seiner typischen von Mundart gefärbten Sprache unter die Anwesenden. Im Nu sang der Saal seine in Öecher Platt übersetzten Weihnachtslieder mit, die vorweihnachtliche Stimmung wurde von diesem Überraschungsgast besonders geprägt und bestimmt. Kein Wunder, dass nach seinen Vorträgen die Spenden für Not leidende Kinder in Ruanda, ein Hilfsprojekt für das Herbert K. Oprei unermüdlich sammelt, reichlich flossen. Nach diesen stimmungsvollen Beiträgen wollten einige unserer Mitglieder auch mit eigenen kurzen Vorträgen zur Unterhaltung beitragen. Karola Franzen hatte einen Bericht über die schlechte Versorgungslage in dem Nachkriegsjahr 1946, der vom Erhalt eines Care-Paketes aus den USA handelte. Die Freude über die erhaltenen Lebensmittel mit einem undefinierten Doseninhalt brachte ein überraschendes aber nicht ganz unerwartetes Ende. Hubertine Glaubitz aus Verlautenheide trug ein weihnachtliches Gedicht passend zur Adventszeit vor, die diesmal überaus zahlreich vertretenen Besucher/innen aus ihrem Ortsteil Verlautenheide waren sichtlich stolz auf ihre Vertreterin. Karl Pütz, der immer noch ein großer Bewunderer und Anhänger unseres ehemaligen Dorfpoeten und Mitglieds Prof. Hans Kals ist, brachte Auszüge seiner Werke zu Gehör, daneben noch von Hein Goergen ein Gedicht in Öecher Platt. Karl Pütz machte in seinen Beiträgen deutlich, wie sich das Hooreter Platt von Hans Kals zum Öecher Platt von Hein Goergen unterschied. Auch Helmut Vondenhoff reihte sich ein in die Liste der Vortragenden mit einer etwas anderen, mit einer veränderten Schöpfungsgeschichte die in die heutige Zeit hinein spielt mit ihren Verlockungen in Bezug auf Ernährung und Gesundheitsschäden die die Menschen beschäftigt. Der Wunsch von Marlies Hilger, im Kreise ihrer Lieben, umgeben von fröhlichen Gesichtern, vorweihnachtlichen Dekorationen, selbst gemachte Unterhaltung und vorzügliche Stimmung zu haben, war voll aufgegangen. So präsentierte sich der Heimatverein an diesem Abend einmal mehr durch Gemeinsamkeit, Zusammengehörigkeit, und Verbundenheit zu unseren beiden Ortsteilen. Über drei Stunden gemütliches Beisammensein mit guten Gesprächen, Besinnliches, viel Lachen und leckeren Sachen bereicherten diesen gelungenen Abend.

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Dicht gefüllt der Raum der AWO-Haaren

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Alle Plätze sind schon vorher besetzt

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Ein starkes Team, AWO und Heimatverein

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Allzeit bereit, das Küchenteam der AWO

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Herbert K. Oprei begeistert immer wieder

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Odilia und Josef Hansen aus Verlautenheide

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Karola bereitet sich auf ihren Auftritt vor

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Hubertine Glaubitz, Weihnachten naht

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Karl Pütz liest Hein Goergen






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Mühlenfest
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