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Heimatverein
 Bericht Nr. 190 
25.11.2012

Friedhofsgang der Haarener Vereine

Bericht: Helmut Vondenhoff

Traditionell ist schon der Friedhofsgang der Haarener Vereine mit ihren Abordnungen, alljähr-lich aufgerufen durch die IGHV am Totensonntag. Am Totensonntag ist es üblich die Friedhöfe zu besuchen, so wird an diesem Gedenktag aller Verstorbenen und Gefallenen gedacht, den Toten erweist man damit eine sichtbare Ehrung. Der Totensonntag ist in gewisser Weise das evangelische Gegenstück zur Feier von Allerseelen, in ihm kommt offensichtlich ein tiefes menschliches Bedürfnis zum Ausdruck. Schon im Jahre 1540 gab die Brandenburgische Kir-chenordnung als erstes den Sonntag vor dem 1. Advent als Gedenktag für die Toten aus. Der Ursprung dieses Gedenktages findet sich wesentlich später bei König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, der durch Kabinettsorder vom 17. November 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten den Sonntag vor dem ersten Advent zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ bestimmte. Etwas später übernahmen die anderen evange-lischen Landeskirchen diese Bestimmung und auch die Gebiete außerhalb Preußens und der evangelischen Kirche folgten dieser Order. Bis heute folgen wir auch diesem Ruf in Haaren und gedenken unserer Toten mit einer Kranzniederlegung und einem stattlichen Zug durch den Stadtteil zum Friedhof in der Friedenstraße. Erfreulicherweise steigt die Teilnehmerzahl dieser Veranstaltung von Jahr zu Jahr, besonders hervor zu heben ist die größere Zahl von jugendlichen Teilnehmern. Lobenswert die Initiative der DJK FV Haaren 1912, der zwei komplette Jugendmannschaften hinter seiner Fahne aufbieten konnte. Nach dem üblichen Treffpunkt vor der Redoute, setzte sich der Zug gegen 10:30 Uhr in Bewegung, an der Spitze vom Trompetencorps Schwarz-Rot Aachen-Haaren musikalisch bestens begleitet. Fahnenträger mit ihren Fahnen von verschiedenen Vereinen und ihren schwarz-gelben Varianten sorgten für Farbe an diesem trüben Novembersonntag. Politik und Verwaltung, vertreten durch den Bezirks-bürgermeister Ferdi Corsten und Bezirksamtsleiter Frank Prömpeler sowie die Vertreter fast aller Haarener Vereine bildeten eine sehenswerte Demonstration der Gemeinsamkeit im Gedenken an die Verstorbenen. Vor der Totenkapelle sang auch in diesem Jahr der Kirchenchor unter der Lei-tung von Frau Katja Henkels-Rolle als Eröffnung der Gedenkfeier das Lied „Alta trinitas“ eines unbekannten Komponisten. Guido Hüllenkremer, der Vorsitzende der IGHV, erinnerte im Jahr der vielen Vereinsjubiläen in Haaren an die wechselvolle Geschichte und an die vielen Vereins-mitglieder die diese Geschichte prägten. Viele sind Opfer geworden von Gewaltherrschaft und ideologischem Wahnsinn, andere haben still und im Hintergrund Vereinsarbeit und Gemeinwohl geleistet, am Totensonntag, im Angesicht des Kreuzes , das uns Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft gibt, wollen wir ihrer aller gedenken, so Guido Hüllenkremer. Ein besonders Gedenken an die kürzlich verstorbene Rosi Thieves, die als Präsidentin der Haarbachtalerinnen viele Jahre Ehrenamt und Vereinsarbeit gelebt hat, sprach Guido aus, bevor er den Kranz der IGHV nieder-legte. Der Kirchenchor sang zum Schluss „Wohl denen, die da wandeln vor Gott in Heiligkeit“ von Heinrich Schütz. Vom Friedhof zog der Vereinszug zum Feuerwehrhaus in die untere Friedenstasse, hier bedankte sich Guido Hüllenkremer bei allen Teilnehmern im Namen der IHGV für die rege Teilnahme beim Totengedenken. Danach hatte der Bezirksamtsleiter Frank Prömpeler die Vereinsvertreter in das Feuerwehrhaus eingeladen um seine Präsentation und seine Vorstellungen für das geplante Bürger- oder Stadtteilfest im Jahre 2013 zu erläutern. In mehreren vorausgegangenen Sitzungen der Stadtteilkonferenz hatten sich schon Planungen für die Gestaltung des Stadtteilumfassenden Festes konkretisiert, insbesondere nehmen die Vereine hierbei einen größeren Stellenwert ein und werden Mitveranstalter sein. Ganz Haaren soll und wird ein großes gemeinsames Fest feiern unter dem Motto:

Bürgerfest – Haaren – 2013
Wir haben mehr zu bieten


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Alljährlicher Treff-und Sammelpunkt, ehem. Restaurant Redoute, Alt-Haarener Straße

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Der Kirchenchor St.Germanus

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Guido Hüllenkremer bei der Ansprache

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Zu Ehren und Gedenken der Toten

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Abschiedsmusik vor dem Feuerwehrhaus

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Mit Musik ziehen die Teilnehmer zum Feuerwehrhaus in der Friedenstraße

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Das Motto des geplanten Bürgerfestes hat Haaren fest im Blick

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Alle in Haaren können sich beteiligen im 4 Säulen-Modell

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Geplante Veranstaltungen in ganz Haaren im Rundgang





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