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Heimatverein
 Bericht Nr. 160 
13.03.2012

Mundartvortrag Gerhard Dünnwald

Bericht: Helmut Vondenhoff

Schon zur Vorweihnachtlichen Matinee im Vorjahr konnten Gerhard Dünnwald, ehemaliger Rektor der Aachener Domsingschule und Anita Volders vom Aachener Mundartclub unsere Besucher mit ihren Mundartbeiträgen begeistern. So war es nicht verwunderlich dass die Freunde unseres 2. Vorsitzenden Klaus Dornseifer auf dessen Einladung die Besucher nur so anzog. Zum ersten Mal platzte das Heimatforum aus allen Nähten, alle 55 Stühle waren schon lange vor Beginn des Vortrages besetzt, so dass Gäste und Besucher restliche Sitzplätze auf den seitlichen Tischen des Forums einnehmen mussten. Die Vorfreude auf diesen Mundartvortrag war groß und die Erwartungen ebenso. Die Öecher Mundart, das Öecher Platt ist eben immer noch ein Teil unserer Muttersprache, wird gerne gesprochen aber auch gerne gehört, vor allen Dingen wenn zwei so ausgezeichnete Interpreten wie Gerhard Dünnwald und Anita Volders sie so beherrschen und so charmant vortragen. Der Klang, der Singsang, die treffende Wortwahl, die manchmal derben aber herzliche Inhalte der Öecher Verse sind es die uns erfreuen wenn sie denn von Öecher gekonnt und unverwechselbar gesprochen werden. Viele Öecher Heimatdichter haben uns herrliche Gedichte hinterlassen, ganze Bände davon stehen in den Bücherschränken, viele davon werden immer wieder hervorgeholt und gelesen, es gibt kaum ein Thema wo es nicht auch ein passendes Gedicht in Öecher Platt zu gäbe. Uns begeisterten am Vortragsabend von Hein Görgen z.B. „Fenkeschlaag“ und „Wenkelglöeck“, zu dem sang Gerhard Dünnwald das Lied „D`r wäärme Bronne“ von Hein Görgen, unnachahmlich original, jett vöör et Hazz. Mit Hein Englhards „Lang`es et her“ und Jupp Steinhauers „D`r enge of d`r angere“ und D´r Krenteköel wussten die beiden Interpreten die sich im Wechsel die Gedichte vorgaben, zu begeistern. Jupp Steinhauer`s „D´r Boxeboem“, Lambert Pietboef`s „D`r Krenteweck, Hein Goergen`s „D`r Eijfeljeck“, Jupp Müller`s „D`r jölde Jupp, „et Baakauf“, brachten die Besucher zum Schmunzeln und zum Lachen. Herzerfrischend auch die Geschichte vom Klassentreff wo die jetzt 90 jährige schon immer regelmäßig hingeht, aber stets die einzige in den letzten 10 Jahren ist, da alle anderen schon nicht mehr leben. Eine Fülle vom Aachener Mundartgut gaben Gerhard Dünnwald und Anita Volders zum Besten, so auch u.a. von Hein Engelhardt, der die Frage stellte : „Wo kan man dan noch hen joon?“ Wir würden sagen: „Geht hin zu den Mundartvorträgen, wo und wann sie auch immer angeboten werden, lasst diesen Teil unserer Muttersprache nicht untergehen, pflegt das Öecher Platt als unser gemeinsames Kulturgut.“ Unsere zahlreichen Heimatdichter haben es verdient dass man ihre Werke immer wieder liest, dass sie nie in Vergessenheit geraten.

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Anita Volders und Gerhard Dünnwald

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Der Vorsitzende Helmut Vondenhoff begrüßt die Vortragenden und die 60 Besucher

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Dicht gedrängt sitzen die Besucher/innen lange bevor der Vortrag beginnt

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Gespannt und amüsiert lauscht man den Worten der Vortragenden





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