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Heimatverein
 Bericht Nr. 140 
15.09.2011

Aachener Chor-Kollegium in der Welschen Mühle

Bericht: Helmut Vondenhoff

In einer Zeitschrift des Schwäbischen Sängerbundes war im Dezember 2007 zu lesen, dass Chöre mit hohem Altersdurchschnitt sich vorurteilsfrei und selbstbewusst als Seniorenchor bezeichnen sollten. Es sei medizinisch bereits festgestellt dass Singen gesund ist und auch für Senioren wichtig ist, in gewissem Sinne noch gefordert zu werden, egal in welchem Alter. Wir hatten mit dem Aachener Chor-Kollegium in der Welschen Mühle einen Chor zu Gast in dem Seniorinnen und Senioren das Chorsingen unter professioneller Leitung pflegen und genießen. Zur eigenen Freude und zur Freude ihrer Zuhörer erarbeiten sie und präsentieren sie 4stimmige Chorsätze aus der „U“ und „E“- Musik. Ihr Repertoire enthält allerdings weder Kirchenmusik noch modernste schwierige Werke. Der freundschaftliche Umgang miteinander ist für sie sehr wichtig, deshalb lautet auch ihr Motto : „Wenn wir uns wohl fühlen, hört sich unser Chor immer gut an“. Unsere Besucher fühlten sich auch bei uns in der Mühle schnell wohl, waren doch auch einige Haarener/innen unter ihnen die hier ein Heimspiel hatten. Außerdem fand Karl Pütz, unser Mahl- und Mühlenspezialist, mit launigen Worten bei seiner Aufzählung des geschichtlichen Ablaufs des Mühlenlebens schnell den Zugang zu unseren Gästen. Wer einmal in der Welschen Mühle zu Besuch war, hörte von der ersten Erwähnung der Haarener Mühle in einem 1456 angelegten Lehensregister des sogenannten „Schleidener Lehens“, die weitere wechselvolle Geschichte über Jahrhunderte bis zu dem Besitzerwechsel in den letzten 40-45 Jahren. Unsere „Sanges-Senioren“ waren eine aufmerksame und dankbare Gruppe, noch voller Interesse und Neugier für die alte Technik des Mahlwerkes, wo auch immer sich etwas drehte und bewegte, gab es Fragen warum und wieso das so sei. In Karl Pütz und seiner Mühlenmannschaft fanden sie aber auskunftsfreudige und auskunftssichere Mitglieder des Heimatvereins die keine Frage unbeantwortet ließen. Faszinierend für alle Besucher, so auch für das Chor-Kollegium aus Aachen, ist jedes Mal der Mahlvorgang bei dem Korn zu Mehl gemahlen wird. Schwere Massen werden von Wasserkraft bewegt, unüberhörbar wie der Mahlstein bewegt wird. Korn verschwindet im Trichter oberhalb des Mahlwerkes und kommt letztendlich unterhalb der Mahlsteine wieder als Mehl zu Vorschein. Erstaunte, aber auch zufriedene Chormitglieder saßen noch einige Zeit in froher Runde zusammen und ließen das Gesehene, das Gehörte und das gerade Erfahrene auf sich einwirken. Nach einem fröhlichen Danke für die Männer des Heimatvereins zog das Chor-Kollegium in das nahe gelegene Seniorenwohnheim am Haarbach um bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen zu lassen.

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