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Heimatverein
 Bericht Nr. 135 
15.06.2011

Rundwanderung Wittem

Bericht: Helmut Vondenhoff

Käthe Henn als Wanderführerin hatte sich kurzfristig entscheiden müssen, unsere geplante Tour durch das Münsterländchen zu ändern. Der Grund war der historische Jahrmarkt der an diesem Wochenende sein Finale hatte. Da es in und um Kornelimünster herum während dieser Zeit keinerlei Parkmöglichkeiten für Wanderer gibt, musste eine Alternativlösung her. Der Weg nach Wittem war uns bekannt und 15 unerschrockene wanderlustige Teilnehmer fanden sich trotz Nieselregens ein und fuhren frohen Mutes nach Wittem. Ab Klosterparkplatz ging es kurz durch den Ort aufwärts. Von der Höhe bot sich ein herrlicher Ausblick auf die weite Landschaft Süd Limburgs. Schon bald konnten wir über alte sog. Kirchwege durch saftige Weiden, die durch die bekannten Drehkreuze am Anfang und Ende der Wege gesichert werden, entlang wandern. Farbig markierte Pfähle weisen den Weg und die Richtung über ausgetretene Pfade entlang des Eyserbaches und eines kleinen Waldstückes. Ein alter, 30 m langer Tunnel einer Bahnunterführung der im Dunkeln durchlaufen werden musste, sorgte für Abwechslung auf der Strecke. Der Ortsteil Piepert liegt auf halber Strecke nach Eys, hier treffen Wanderwege, Feldwege und Wirtschaftswege aufeinander. Da an diesem Wochenende die größte Radsportveranstaltung Süd Limburgs, „Limburgs Moiste“ startete, führte unser Weg genau durch die Streckenführung nach Eys. Bei „Limburgs Moiste“ starten Straßenfahrer, Geländefahrer und Radtouristen, wie der Name der Veranstaltung schon sagt, von Vaals durch das Hügelland bis nach Valkenburg und Maastricht durch die schönsten Landschaften des Süd Limburger Ländchens. Die Geländefahrer die einen separaten Feldkurs nehmen mussten, hatten auf Grund der regnerischen Wetterbedingungen den höchsten Verschmutzungsgrad aufzuweisen. Nach eigenen Aussagen half da nur noch der „Kärcher“ zum sauber machen. Wir verließen den Radlerkurs und nahmen den Weg nach Eys um einen Zwischenstop mit Rast zu machen im „Eyser Höfke“. Ein gemütliches Wan-dererlokal mit freundlichen Besitzern und regionaltypischen Speisen. Nach einer Stärkung ging es weiter bergauf, auch das ist in den Niederlanden, im Hügelland möglich, und passierten ein Bahngleis. Am Wochenende ist hier die die historische Dampfeisenbahn in Betrieb. Sie ist die einzige Berggleisbahn der Niederlande, genannt „Miljoenenlijn“ mit kleinem Bahnhof in Eys. Der Name kam zustande, weil 1934 ein Streckenabschnitt von Schaesberg über Kerkrade nach Simpelveld in Dienst genommen wurde, der zahlreiche Tunnel, Brücken und Dämme erforderte. Die Kosten für die nur 12,5 km lange Teilstrecke dieser ersten grenzüberschreitenden Eisenbahnlinie der Niederlande lagen bei 12 Millionen Gulden – eine für die damalige Zeit utopisch hohe Summe. Wir verließen Eys und machten uns zufrieden auf den Weg nach Wittem und nach Haaren. Käthe Henn hatte uns wieder einmal eine schöne Tour ausgesucht.

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Durch das Hügelland in seiner typischen Wiesenlandschaft

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Brückchen am Eyserbach

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Eisenbahntunnel am Eyserbach

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Schöne Wanderwege am Waldrand

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Käthe Henn, hervorragend informiert

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Gemütliches Beisammensein, Eyser Höfke

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Elfriede, die heitere Wanderin

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Geländefahrer auf der Strecke

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Hier kreuzen sich unsere Wege




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