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Heimatverein
 Bericht Nr. 131 
07.06.2011

4. Grundschulklasse Haaren in der Welschen Mühle

Bericht: Helmut Vondenhoff

Lehrer Kreuss hatte im laufenden Jahr bei einer Klassenfahrt nach Wegberg die dortige Mühle besucht. Solche Mühlenbesichtigungen wecken bei 10-11jährigen Schülern/innen immer Interesse und Begeisterung. Deshalb war man sich in der Schule am Haarbach schnell einig, die Welsche Mühle, im eigenen Stadtteil, und so nahe vor der Haustür zu haben, mit der 4. Klasse ebenfalls zu besichtigen. Zumal erst kürzlich im ersten Halbjahr der Startschuss dieser Schule für „Welsche Mühle Besichtigungen“ erfolgte. Ein reduziertes Mühlenteam unter der Leitung von Karl Pütz empfing und begrüßte die 4. Klasse mit ihrem Lehrer Herrn Kreuss am Mühlenweiher. In der Schar der Schüler/innen auch eine Enkelin von Karl Pütz die auf ihren Opa mächtig stolz sein konnte weil dieser mehrere Geschichten rund um die Welsche Mühle, über Landwirtschaft, über den Haarbach und über die Menschen in Haaren erzählte. Wie immer faszinierte der Wasserzulauf auf das Mühlrad, das gewaltige Mahlwerk im Innern der Mühle sowie das ganze alte Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Die Spuren des Verfalls nach der Aufgabe der Landwirtschaft durch Hary Horbach und der Zerstörung der Stauanlage 1962, wurden noch vor der kommunalen Neugliederung 1972 durch eine aufwendige Restaurierung beseitigt. Die kopflose Figur im Mühlenraum wirft immer wieder Fragen auf, bei kleinen und bei großen Besuchern, bei Kindern und Erwachsenen. Karl Pütz konnte auf Nachfrage auch hier wieder die Geschichte der kopflosen Nepomukfigur erzählen. Die Figur des hl. Nepomuk, des Brückenheiligen, hat in Haaren auf dem Markt vor dem Zehnthof (Leeuw) bis in den 2.Weltkrieg gestanden. Da im Einmündungsbereich der Bachstraße in die Hauptstraße ein Artelleriegeschütz postiert war, stand der Nepomuk in der Schusslinie und im Wege, der zu erwartende Feind wurde von der Jülicherstraße kommend vermutet. Die Nepomukfigur kam im Bereich der Kirche zur Aufstellung. Es dauerte nicht lange da fehlte auf unerklärliche Weise Nepomuks Kopf. Der damalige Pfarrer Dupont ließ bei Bodenarbeiten für eine neue Heizung den Nepomuk vor dem Altar begraben. Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde der Altarraum neu gestaltet und Nepomuk wieder hervorgeholt und daraufhin im Pfarrgarten begraben. Jahre später gab es unter Pfarrer Kaefer im Pfarrgarten größere Grabungsarbeiten, dabei wurde Nepomuk wiederentdeckt, war aber mittlerweile in drei Teile zerfallen. Eine Wiederherstellung war nicht mehr möglich, eine Restaurierung zu kostspielig, doch niemand wollte Nepomuk so ohne weiteres entsorgen. Die damalige Bezirksvertretung fasste nach 1972 den Beschluss die Figur des hl. Nepomuk zu sichern und in der Welschen Mühle aufzustellen, wo sie noch heute zu sehen ist.

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Die 4. Grundschulklasse Haaren mit ihrem Lehrer Herrn Kreuss und Kark Pütz

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So hat sie einmal ausgesehen, die alte Schleuse ( Schluus ) am Haarbach

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Spannend, was Wasser so alles bewegt

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Ratespiel , wie alt ist wohl die Mühle ?

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Frage – und Antwortstunde in einem ganz anderen Klassenraum





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Di, 03.12.2019
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