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Heimatverein
 Bericht Nr. 120 
19.03.2011

Besuch Kloster Wittem in Süd-Limburg

Bericht: Helmut Vondenhoff

Wittem, ein Ort zwischen Aachen und Maastricht, liegt an der Strecke des alten St. Jakobus Pilger Weges, der eben von Aachen aus die Pilger auf den langen Weg nach Santiago de Compostela schickte. In Wittem ließ Ferdinand Adolf, Graf von Plettenberg und Wittem (1690-1737), ein Kloster und eine Schlosskapelle als Regionalkirche errichten. Bauherr war der münsteranische Grossmeister des Westfälischen Spätbaroks Johann Conrad Schlaun. Die Kirche wurde am Fest des Hl. Nepomuk, des Kirchenpatrons, am 16.Mai 1733 konsekriert. Die ersten Bewohner des Klosters waren deutsche Kapuzinerpaters. Sie blieben solange bis sie infolge der Französischen Revolution vertrieben wurden. Seit 1836 betreuen die Redemptoristen die Kirche und das bis dahin leer stehende Kloster. Das Kloster wurde das zentrale Studienhaus und erhielt starken internationalen Charakter, Theologiestudenten aus vielen Ländern erhielten hier ihre Ausbildung. Auf Grund des großen Zulaufs waren die Klostergebäude zu klein geworden, 1892 beschloss man das alte Kloster abzureißen und neu zu bauen, 1938 wurde das Kloster dann nochmals auf der Rückseite vergrößert. Die alte Tradition ist erhalten geblieben, auch heute kommen jährlich noch mehr als hunderttausend Pilger nach Wittem. Wir 32 Mitglieder des Heimatvereins kamen mehr als Besucher und weniger als Pilger, doch ergriffen uns der Schmuck und die Schönheit der Kirche und der Kapellen. Empfangen und begrüßt von Herrn Basstra, einem ehrenamtlichen Helfer der Gemeinde, erfuhren wir eine „Rondleiding“ von besonderer Qualität. Es waren die barocken Merkmale der drei ursprünglichen Altäre, die Ausstattung des Fußbodens des Chores, die Kommunionbank mit dem Gitterwerk und die die Kanzel mit dem passenden Kruzifix und den Malereien, die unsere Ehrfurcht auslösten. Von der runden Kapelle führte der Weg über die Kapelle mit der schmerzhaften Mutter schließlich zur Gerharduskapelle. Der 1904 vom Papst Pius X heilig gesprochene Gerhardus wirkte hier als Laienbruder und Redemptorist, er empfing und versorgte die zahlreichen Pilger in besonderer mildtätiger Weise. Nach einem segens- und arbeitsreichem Leben als Ordensbrüder fanden die Redemptoristen in der Krypta des Kloster ihre letzte Ruhestätte. Eine Einladung zu Kaffee und Kuchen im Speisesaal des Klosters unterbrach unseren Rundgang der anschließend mit dem Besuch der alten Kloster Bibliothek zu Ende ging.

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Das Redemptoristenkloster in Wittem, auf der Strecke von Aachen nach Maastricht

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Herr Basstra wusste bis ins Detail Bescheid

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In der Schmerzenskapelle des Klosters

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Begräbnisstätte und Krypta des Klosters

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Die Figur des hl. Gerardus

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Die eine Hälfte der gemütlichen Kaffeetafel

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Jederzeit aufmerksame Zuhörer in der Kirche zum St. Nepomuk

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Ebenso in der Gerarduskapelle, eine Pilgerkapelle bis heute zu

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Ein kleiner Teil und nur eine Seite der dreistöckigen Kloster-Bibliothek




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