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Heimatverein
 Bericht Nr. 116 
26.02.2011

Durch das Wurmtal zu den Marmoreiern

Bericht: Helmut Vondenhoff

Unsere Wanderung mit Manfred Denis wurde so angekündigt, jedoch waren die sogenannten Marmoreier aus festem Granit. Diese sollten unser Wanderziel mit dem Endpunkt Bardenberg sein, als sich unsere kleine neunköpfige Gruppe ab Germanusstraße und am altem Friedhof an der Wurm entlang über Kaisersruh in das Wurmtal aufmachte. Dieses vielfach genutztes Naherholungsgebiet lädt immer wieder, und zu jeder Jahreszeit, die Menschen aus der Umgebung von Würselen, Haaren, Kohlscheid, Herzogenrath, Aachen und darüber hinaus zum Wandern und Spazieren gehen ein. Breite Wege entlang der Wurm, die gut beschildert sind, umgeben von Wald und Wiesen, alten Höfen und Hügeln führen zu verschiedenen Zielpunkten, aber auch einen Rundweg für den Kurzwanderer finden wir hier. Vorbei an der alten Wolfsfuhrt führte unser Weg über den Reitstall Teuterhof wo wir die Kohlscheider Straße kreuzten und den neuen 1,2 km langen Weg bis zur Waldstraße erwanderten. Hier beginnt ein Projekt der EuRegionale 2008 das als Projekt „Schwarz und Weiß“, und als Beitrag der Düvelstadt Würselen gefördert, und am 24. 09.2008 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Der damalige Bürgermeister Werner Breuer eröffnete mit den Planern den Weg vom Tal über die schwarzen Kohlehalden und lud die Öffentlichkeit ein zum „Fensterln“ und „Eier suchen“. Die Attraktionen wie bizarre weiße Kalkformationen, schwarze Kohlehalden und 18 Rieseneier aus Granit säumen diesen Weg über die Halde der ehemaligen Grube Gouley in Würselen-Morsbach. Sicher eingebettet im tiefer liegenden Betonsockel und vollkommen umgeben von schwarzem Haldengrund bilden sie einen weitläufigen ungeordneten Kontrast zu der Haldenlandschaft. Ein Kunstobjekt das sich hervorragend an die hügelige Landschaft anpasst, optisch gut an zu sehen ist, aber wie viele Kunstobjekte in der heutigen Zeit zu Widersprüchen herausfordert. Befürworter verweisen auf die schönen optischen Eindrücke in der Bergbaulandschaft, Ablehner weisen auf die Entstehungskosten von ca. 34.000 Euro hin, eine Betrachtung die in der heutigen Kunst oft eine große Rolle spielt. Eine moderne Aussichtsplattform aus Stahl bietet zudem dem Wanderer an der Stelle einen weitläufigen Blick über das Wurmtal bis nach Aachen.

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Von links: Franz Josef Heuser, Barbara Denis, Käthe Henn, Heidi Vondenhoff, Helmut Vondenhoff, Josef Gros, Dieter Franzen, Peter Kowatsch und die Hunde Yess, Balou, und Reno

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Weitläufig und vielfältig sind die Wege im Wurmtal, die Wurm ist immer dichtbei

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Auch das gibt es noch zu sehen, alte kleine Nebenerwerbs Landwirtschaft

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Die Zeit scheint im Wurmtal stehen geblieben zu sein, und die Ansprüche klein..

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Ehemalige Zeugen aus vergangener Zeit im Wurmtal, abgetragen und verschwunden

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Riesen Granit Eier laden ein zum Sitzen, Spielen, Betrachten und Nachdenken

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18 dieser Monumente verteilen sich über die Abraumhalden der alten Zeche Gouley





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