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Heimatverein
17.10.2010

Besuch der Kulturhauptstadt Essen

Bericht: Helmut Vondenhoff

Essen, eine Großstadt im Zentrums des Ruhrgebietes mit fast 600.000 Einwohnern ist umgeben und umgrenzt von den Städten Bochum, Hattingen, Velbert, Heiligenhaus, Ratingen, Mühlheim an der Ruhr, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen. Schon ab dem Spätmittelalter galt Essen als Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland auf. Nach dem massiven Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Weltbekannte Monumente der Industriekultur aber zeugen von ihrer schwerindustriellen Vergangenheit, besonders das Weltkulturerbe der UNESCO, die Zeche Zollverein. Hier starteten wir unsere Besichtigungen mit dem Besuch der Kohlenwäsche, Schacht XII, heute das Ruhr Regionalmuseum. Es zeigt in seiner Dauerausstellung die gesamte Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebietes, es ist das Schaufenster und das Gedächtnis der neuen Metropole Ruhr. Weiteres Ziel war der Baldeneysee, ein künstlich geschaffener Stausee der Ruhr, der von 1931 bis 1933 von ca. 2000 Arbeitern des Reichsarbeitsdienstes in Handarbeit ausgehoben und gebaut wurde. Heute Wassersportzentrum für Segler und Ruderer und Naherholungsgebiet für Ruhrgebietler mit Wanderwegen und Gastronomie. Es waren die Südtiroler Stuben die uns hier zu Kaffee und Kuchen geradezu einluden. In Uwe Niggemeyer hatten wir einen ausgezeichneten und kompetenten Stadtführer gefunden der uns in zwei Stunden Stadtrundfahrt über Geschichte, Industriellenfamilien und Entwicklung der Stadt Essen sehr detailliert berichtete. Villa Hügel mit ihrem schönen Park anzusehen und die Familiengeschichte der Krupps dabei zu erfahren ist die Basis für das Verständnis mit der man der Stadt Essen mit ihrer früheren Schwerindustrie begegnet. So konnten wir uns vor Ort in der Siedlung Margaretenhöhe, einer Stiftung der Familie Krupp, davon überzeugen dass mit der Schaffung von Wohnraum auf Krupp eigenem Gelände soziale Gedanken und Ziele umgesetzt wurden. Eine Gartenstadt von besonderem Flair, mit eigenen Einzelhandelsgeschäften und Hotel. Wenn auch nicht mehr alle Zeugen der Kruppschen Industrie vorhanden sind, ist Essen doch geprägt von dieser Vergangenheit. Mit einer Einkehr in der historischen Dampfe Brauerei, und einem zünftigen Abendessen schlossen wir unseren Besuch in Essen ab.

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Unsere 47 Teilnehmer der Busfahrt nach Essen der Kulturhauptstadt 2010

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Vom Förderturm der Schachtanlage, ein 360° Rundblick über das grüne Ruhrgebiet

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Cafe Südtiroler Stuben am Baldeneysee

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Stadtführer Uwe Niggemeyer

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Wassersportparadies Baldeneysee für Segler und Ruderer

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Villa Hügel, ehemaliges Wohnhaus über dem Ruhrtal, 1873 erbaut von Alfred Krupp

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Aufstieg zur Gartenstadt Margaretenhöhe

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Edeka Einkaufsmarkt auf der Margaretenhöhe

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Typisches Wohnhaus

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Essen, heute Einkaufsstadt mit großem Dienstleistungsgewerbe

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Historische Dampfe Bierbrauerei

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Gemütliches Beisammensein zum Schluss




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