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Heimatverein
 Bericht Nr. 095 
11.09.2010

Wanderung durch die Brunssumer Heide

Bericht: Helmut Vondenhoff

Die Brunssumer Heide liegt an der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden zwischen den Ortschaften Brunssum, Heerlen und Kerkrade. Es ist ein ca. 580 ha. großes Heidegebiet mit Stauchheiden, kleiner hochmoorartigen Vegetation, Kiefernwäldern, Bruchwäldern, Seen und offenen Sandgebieten. In der Mitte der Heide entspringt der „Rote Bach“, seinen Namen erhielt er weil er eisenhaltiges saures Wasser führt, das Eisen oxidiert in saurem Milieu und verfärbt sich rot. Mit Olaf op den Kamp hatten wir wieder einen Naturführer dabei der uns seine reichhaltigen Kenntnisse aus Flora und Fauna vermittelte. Bei den üppig vorkommenden Pflanzenarten dominiert natürlich das Heidekraut, hauptsächlich die Besenheide. An einer Wasserstelle fanden wir ein Moorlilienfeld zwischen Torfmoosen und Pfeifengras, aber auch den Sumpfbärlapp und den rundblätterigen Sonnentau. Moose und Pilze gedeihen in dieser Mischvegetation überaus gut, so der Sumpfhaubenpilz der auf abgestorbenen, halb verrotteten Pflanzenteilen wächst. Doch in den gesamten Kieferwäldern der Brunssumer Heide finden wir weitere zahlreiche Pilzsorten, wie Buckeltäubling, den Sandröhrling, den Kiefern-Braunsporling und einige andere mehr. Aber auch höhere Pflanzenarten wie das Sumpfveilchen, die Sandbirke, das Knöterich-Laichkraut und die Sumpf-Grausegge finden hier ihren Lebensraum. Von Olaf erfuhren wir, dass dieses heutige einmalige Naturgebiet vor Urzeiten durch die Ur-Maas, den Ur-Rhein und durch das Meer geprägt wurde. Ablagerungen von Sänden, Mammutbäumen Ginkos, und Sumpfzypressen bildeten hohe Schichten. Die Torfablagerungen, die in den Wäldern entstanden waren, wurden dabei luftdicht abgeschlossen und unter Druck in Braunkohle verwandelt. Während der letzten Kriege herrschte in der Gegend Brandstoffmangel und man grub die Braunkohle im Tagebau ab. Mit dem Erdaushub gestaltete sich das weitläufige Gelände in den letzten hundert Jahren zu einer einzigartigen Naturlandschaft.

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Olaf op den Kamp, Lehrer und Naturkundler, zeigt uns den Unterschied zwischen der gewöhnlichen Besenheide und der Moor-Glockenheide

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Freie, offene Wanderflächen auf Sandböden durchziehen die Brunssumer Heide

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Typisches landschaftsprägendes Heidekraut soweit das Auge reicht

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Ausgedehnte Kieferwälder die mehr und mehr ausgedünnt werden

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Von ehemaligen aufgeschütteten Halden geht’s wieder bergab

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Einige Gebiete der Brunssumer Heide sind auch geschützt, Betreten verboten

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Olaf op den Kamp, Lehrer und Naturkundler, zeigt uns den Unterschied zwischen der gewöhnlichen Besenheide und der Moor-Glockenheide

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Unsere Morgen-Wander-Gruppe bestand dieses Mal aus 20 Mitgliedern





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