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Heimatverein
 Bericht Nr. 039 
12.06.2009

Entlang der Barbarossa-Mauer

Bericht: Helmut Vondenhoff

Trotz Sturzbächen von Regenschauern rund um die Treffpunktzeit 13:30 Uhr in Haaren am Regenbogen fanden sich doch elf unentwegte Mitwanderer ein die im Anschluss an Gert Leuchtenbergs Vortrag über die Barbarossa-Mauer in Aachen vom Vorjahr, die Führung zu den Überresten der Mauer mitmachten. Sobald wir an der Hotmanspief Gert Leuchtenberg trafen, schien die Sonne wie bestellt und einen Tag vor Sommeranfang war das Städtchen und wir in bester sommerlicher Stimmung. Schon gleich am Seilgraben fanden wir Fundamente der alten Stadtmauer auf die man die Außenmauern von Geschäftshäusern errichtet hat, am Hirschgraben dann die ersten gut erhaltenen Teilstücke der Mauer, die bis zum Templergraben recht deutlich und sichtbar zu bestaunen waren. In der Pontstraße ist die Mauer sogar offener Bestandteil eines Restaurants, hervorragend integriert in Außenanlage und Innenraum, der Gast und Besucher fühlt sich hier um Jahrhunderte in alte Aachener Zeiten zurückversetzt. Hier finden wir auch Zeugnisse von wieder verwendeten Steinen der abgerissenen Mauer die für Neubauten gebraucht wurden. Bis zur Königstraße folgten wir dem Lauf des historischen Bauwerks das uns in verdeckte Winkel und Hinterhöfe führte und von der Öffentlichkeit kaum beachtet wird. Ein glücklicher Zufall wollte es dass wir die Architektin Frau Spreewald trafen vor der ehemaligen Kratzenfabrik des Aachener Fabrikanten Uhl, sie hat in ökologischer Bauweise die Fabrik zu einem Wohnhaus umgestaltet und gab uns einen sehr spannenden Abriss über Geschichte der Kratzenfertigung, ökologisches Bauen mit natürlichen Baustoffen und Wohnen und Leben mit der Barbarossa-Mauer. Bis zum Karlsgraben, bis zur ehemaligen Alt-Aachener Nadelfabrik „Louis Beissel, sel. Wwe. und Sohn“ verfolgten wir den Lauf der ehemaligen Stadtmauer um später den weiteren Verlauf in einer 2. Führung zu verfolgen.

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Am Seilgraben an der Hotmannspief startete unser Rundgang.

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Eine der ganz wenigen Hinweise auf die alte Stadtmauer aus Barbarossas Zeiten.

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Alte Stadtmauer als Bestandteil eines Innenraumes, Pontstraße.

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Alte Steine der Stadtmauer wieder verwendet im Neubau.

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Die Architektin Frau Spreewald bei ihren interessanten Ausführungen.





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Vorstellung und Verteilung am 10.09. ab 18 Uhr im Seniorenzentrum

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Kostenbeteil. 3 €, Museum: 4 €
Mühlenfest
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