17.01.15   Neujahrsempfang der Bezirksvertretung AC-Haaren

von Helmut Vondenhoff

 


Neujahrsempfänge der Bezirksvertretungen leben in der Regel von den kommunalen Themen, die Bürger und Verantwortliche beschäftigen. So hatte auch in diesem Jahr unser Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten eine Menge an Details über das kommunale Geschehen in seinem Jahresrückblick für das abgelaufene Jahr 2014 zu berichten. Da in Haaren und Verlautenheide in den Vereinen und Verbänden die Räder nicht stillstehen, lobte Ferdi Corsten sowohl deren ehrenamtliche Arbeit als auch die Mitarbeiter des Bezirksamtes. Überhaupt gab es reichliche Dankesworte für engagiertes Mitwirken innerhalb des Stadtbezirkes. Das Leben in unseren Ortsteilen war auf vielen Ebenen sehr vielschichtig und erlebnisreich. Im wahrsten Sinne des Wortes gab es viele neue Gesichter und Nachrücker, sei es beim Karneval oder bei der Kommunalwahl, so der Bezirksbürgermeister. Ein heikles Thema im vergangenen Jahr waren die baulichen Veränderungen, so z.B. die Kanalerneuerung in der Alt-Haarener-Straße, bei der es im Vorfeld viele Bedenken und Einwände gab und sogar vom "Lahmlegen eines ganzen Stadtteils" die Rede gewesen sei. Ende diesen Jahres werde man eine "erneuerte" und durchgehend sanierte Alt-Haarener-Straße haben und die vorher zahlreichen Proteste werden schnell vergessen sein. Auch andere Straßenzüge im Stadtbezirk erhalten an vielen Stellen ein neues Aussehen: Baulücken werden geschlossen, Straßenfronten erhalten ein neues Gesicht. Was sich jetzt langsam abzeichnet, ist die Fertigstellung des neuen Bezirksamtes in der alten Schule, gab es doch immer wieder Verzögerungen, Veränderungen in der Bauausführung und behördliche Behinderungen. Ein Handlungskonzept für die Ortsteilerneuerung sei ebenfalls auf den Weg gebracht, unvermeidliche Förderanträge wurden gestellt, die neue Haarener Mitte wird kommen.
Auch sportlich gab es im Bezirk einiges zu berichten: Eintracht Verlautenheide stieg in die Fußball-Bezirksklasse auf und war Ausrichter der Stadtmeisterschaft. Die DJK FV Haaren schrammte denkbar knapp am Aufstieg in die Landesliga vorbei. Nun haben wir in einem Jahr zwei Lokalderbys in unserem Stadtteil bemerkte
Ferdi Corsten sichtlich amüsiert. Ein besonderes Lob und Dank zollte Ferdi Corsten auch den beiden Löschzügen aus Haaren und Verlautenheide für ihre vorzüglichen Einsätze. Beide haben viel und gutes für unser Gemeinwesen geleistet. Viel Beifall erntete er für sein Bekenntnis und die Einladung, dass man
  sich auf neue Mitbürger/innen in Haaren und Verlautenheide stets freue. "Uns sind alle herzlich willkommen, egal welcher Hautfarbe oder Religion sie sind". Wichtig sei, wie man zusammenlebe und dass es vor allem auf Nächstenliebe ankomme, die "in jedem von uns innewohnen müsste und der Nährboden für ein friedliches Mit- und Nebeneinander darstellt." "Lassen Sie uns weiter daran arbeiten, unserem Stadtbezirk ein fröhliches und weltoffenes Gesicht zu geben. Hierfür sind wir in Haaren bekannt.  Ich hoffe, dass es auch noch viele Jahre so bleibt", schloss der Bezirksbürgermeister unter großem Beifall seine Rede. Christoph Venedey, Leiter des Seniorenzentrums "Am Haarbach", stellte im Anschluss als Vertreter und Sprecher der Eingeladenen des Neujahrsempfangs, seine Einrichtung vor und machte Werbung für sein Haus. Hauptproblem in der heutigen Zeit seien die Demenzerkrankungen, die sich immer mehr häuften, und die Pflege und der Umgang mit diesen Kranken viel Liebe und Geduld erforderten. In seinem Hause würden Demenzerkrankte mit Würde und Respekt behandelt.  Personal und Angehörige kümmerten sich liebevoll um Patienten und Heimbewohner. Nicht nur deshalb sei das Zentrum eine "gute Adresse" im Stadtbezirk Haaren.

 

Unser Zweigestirn in Haaren-Verlautenheide Ferdi Corsten und Frank Prömpeler
Ferdi Corsten zieht als Redner alle in seinen Bann, er kann es
Viele Vereinsvertreter sind dem Ruf des Bezirksbürgermeisters gefolgt
Welsche Mühle, ein tolles Ambiente für den Neujahrsempfang auch 2015
Gastredner Christoph Venedey vom Seniorenzentrum Am Haarbach
Angeregte Gespräche unter den Besuchern, man kennt sich und sucht Kontakt